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17. Dezember 2007

Schneeballschl8 - Es muss nicht immer Wordpress sein

Als wir die Idee hatten einen gemeinsamen Blog zu erstellen, war von Anfang klar dass er etwas Besonderes haben musste. Und weil wir ja bisher nur “Designer Skript” sprechen konnten, sollte er nach Möglichkeit auf Ruby “Die Zukunft des Web 2.0″ on Rails basieren.

Die Überlegung einen Blog gemeinsam zu bereuen betreuen (Danke, Dennis!) ist sicher nicht neu, auch wenn wir hier vielleicht einen Ansatz gewählt haben, der dann doch etwas außergewöhnlich ist.

DailyLeif hatte ich mit Wordpress betrieben, welches mir auch nach wie vor sehr gut gefällt. Einige meiner Freunde haben Ihre Blog-Zentralen auf Blogspot errichtet. Für Schneeballschl8 wollten wir aber etwas Neues ausprobieren und da wir uns beide sehr für das Framework Ruby on Rails interessieren und ich angefangen hatte ein wenig damit herumzuspielen, suchten wir also Blog-Systeme auf Basis von RoR.

Das Feld ist wahrscheinlich deutlich größer, aber letztendlich kristallisierten sich für uns zwei Systeme heraus, die sich für unsere Zwecke eigneten. Zum einen Mephisto, um das es in letzter Zeit aber etwas ruhig geworden ist und das deutlich kleinere SimpleLog. Beide sind kostenlos und basieren auf Ruby.

Simples bloggen mit Simplelog…

Da wir von Anfang an vorhatten ein eigenes Template zu erstellen und den Blog an unsere Anforderungen anzupassen, entschieden wir uns letztendlich für das smartere SimpleLog. Mephisto ist vom Umfang und den Funktionen her deutlich komplexer und wäre sicher nicht so einfach anzupassen gewesen. Der Fairness halber muss man aber auch sagen, dass ich es mit meinen leider noch sehr überschaubaren RoR-Kenntnissen einfach nicht richtig laufen bekommen habe… Ich kann also nicht wirklich allzuviel dazu sagen.

Simplelog lies sich dagegen (nach kurzem Dialog mit unserem Rails-Hoster) recht schnell aufsetzen und ich machte mich dran mir die einzelnen Files genauer anzuschauen. Während Dennis an dem Layout für den Blog feilte, habe ich angefangen das Backend einzudeutschen und die ersten Anpassungen an dem Blog vorzunehmen.
Da wir gerne einen zweispaltigen Blog erstellen wollten, bei dem jeder auf seiner eigenen Seite bloggt mussten wir einige Controller, Models und Views anpassen bis wir unser Wunschaufbau umgesetzt hatten. Euch ist sicher aufgefallen, dass je nach Autor andere Stylesheets angesteuert werden und die Navigation unterschiedlich positioniert wird. Toll, oder?

Unter der Haube…

Den generellen Aufbau der Applikation fand ich sehr übersichtlich und die Anpassungen an selbiger haben mein Verständnis von RoR sehr verbessert, obwohl ich sicher noch weit von eigenen Anwendungen entfernt bin. Das Backend ist klar strukturiert und übersichtlich, beschränkt sich aber auf die Grundfunktionen von Blogsystemen. So sucht man z.B. detaillierte Benutzerrollen vergeblich und es gibt auch keine Out-of-the-Box Lösung für die Integration von Bildern und anderen Mediaelementen.

Ansonsten lassen sich die Grundfunktionen aber sehr einfach konfigurieren.

Vielleicht werden wir das Modul später noch ein wenig mehr an unsere Bedürfnisse anpassen. Ideen haben wir auf jeden Fall genug. Jetzt müssen wir das Tool aber erst ein mal ein wenig im täglichen Einsatz testen.

That’s Leif.

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